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Schmerzen über dem Kreuzbein? Warum Ihr Becken die Ursache ist (und was wirklich hilft)

Veröffentlicht am 23. Februar 2026•Von Joshua Alsen
#Schmerzen über dem Kreuzbein#Kreuzbeinschmerzen morgens#Becken nach vorne gekippt Schmerzen#Hyperlordose LWS Schmerzen#unterer Rückenschmerz mittig#Osteopathie Kreuzbein Hamburg
Schmerzen über dem Kreuzbein behandeln: Beckenstellung korrigieren mit Rumpfstabilität und Deep Squat in Hamburg

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Schmerzen über dem Kreuzbein? Warum Ihr Becken die Ursache ist (und was wirklich hilft)

💡 Umfassender Überblick gewünscht? Dieser Artikel fokussiert auf mittigen Schmerz über dem Kreuzbein durch Beckenfehlstellung. Für einen kompletten Guide zu allen Rückenschmerz-Ursachen siehe: Rückenschmerzen verstehen – Der komplette Guide | ISG-Blockierung verstehen

Jeden Morgen das gleiche Spiel: Sie wachen auf, wollen aufstehen – und da ist er wieder. Dieser dumpfe, ziehende Schmerz mittig über dem Kreuzbein. Nach langem Sitzen dasselbe. Das Frustrierende: Wärme, Dehnen und Schmerzmittel bringen nur kurzfristig Erleichterung. Die gute Nachricht: Die Ursache ist in den meisten Fällen klar identifizierbar – und korrigierbar. Sie liegt nicht im Kreuzbein selbst, sondern in der Stellung Ihres Beckens.


Das kennen Sie wahrscheinlich

Szenario 1 – Der Morgen:

Der Wecker klingelt. Sie drehen sich auf die Seite, wollen aufstehen – und spüren sofort diesen Druck. Mittig, tief, direkt über dem Kreuzbein. Nicht seitlich wie bei einer ISG-Blockierung. Sondern genau in der Mitte. Die ersten Schritte sind steif. Nach 10-15 Minuten wird es besser. Aber das Gefühl bleibt.

Szenario 2 – Das Büro:

Nach 30-60 Minuten am Schreibtisch baut sich langsam ein Druck auf. Tief, dumpf, zentral. Beim Aufstehen zieht es. Die ersten Schritte fühlen sich an, als wäre Ihr unterer Rücken eingerostet.

Szenario 3 – Der Kreislauf:

Sie haben schon Massagen versucht, Wärme, Dehnung. Es wird kurz besser. Aber der Schmerz kommt immer wieder. Weil niemand die eigentliche Ursache behandelt hat.


Warum der Schmerz genau dort sitzt: Die Mechanik dahinter

Die Ursachenkette ist überraschend logisch – wenn man sie kennt.

Ihr Becken steht schief: nach vorne gekippt

Stellen Sie sich Ihr Becken wie eine Schüssel mit Wasser vor. Normalerweise steht die Schüssel waagerecht. Aber bei vielen Menschen kippt sie nach vorne – das Wasser würde vorne herauslaufen.

Fachsprachlich heißt das: Anteriore Beckenkippung (Anterior Pelvic Tilt). Eine aktuelle Meta-Analyse aus 2024 mit über 5.600 Teilnehmern bestätigt: Die Beckenkippung ist bei Rückenschmerz-Patienten signifikant höher als bei Gesunden(1).

Warum kippt das Becken nach vorne?

  • Langes Sitzen (verkürzt den Hüftbeuger/Iliopsoas)(2)
  • Zu wenig Aktivierung der tiefen Bauchmuskulatur
  • Bewegungsmangel im Alltag
  • Jahre schlechter Gewohnheiten – ohne Beschwerden, bis das Fass überläuft

Gekipptes Becken bedeutet Hohlkreuz

Wenn das Becken nach vorne kippt, muss die Lendenwirbelsäule (LWS) stärker ins Hohlkreuz gehen. Das ist reine Mechanik. Die LWS-Krümmung verstärkt sich übermäßig – eine sogenannte Hyperlordose.

Das Problem: In dieser Position tragen die Facettengelenke (kleine Wirbelgelenke an der Rückseite der Wirbelsäule) einen unverhältnismäßig großen Anteil der Last. Bei nur 2 Grad mehr Lordose steigt die Belastung der Facettengelenke von 1% auf 16% der gesamten Kompressionskraft(3). 16-fache Mehrbelastung – durch eine minimale Veränderung.

Der Brennpunkt: L5/S1 – genau da, wo es wehtut

Am Übergang von Lendenwirbelsäule zu Kreuzbein (Segment L5/S1) treffen die Kräfte aufeinander. Hier kommt das gesamte Gewicht des Oberkörpers an und wird auf das starre Kreuzbein übertragen.

Durch die Hyperlordose entsteht an genau dieser Stelle dauerhaft erhöhter Druck auf die hintere Seite des Segments(4). Facettengelenke, Bänder, Nervenwurzeln – alles wird komprimiert. Das erzeugt den typischen, mittigen Schmerz über dem Kreuzbein.

Warum besonders morgens und nach dem Sitzen?

Morgens: Im Schlaf entspannt die Muskulatur vollständig. Ohne aktive Kontrolle kippt das Becken noch stärker nach vorne. Gleichzeitig nehmen die Bandscheiben über Nacht Flüssigkeit auf und werden steifer(5). Doppelte Belastung am Morgen: mehr Kippung + steifere Bandscheiben = mehr Druck auf L5/S1.

Nach dem Sitzen: Die Sitzposition begünstigt die anteriore Beckenkippung. Je länger Sie sitzen, desto mehr passt sich das Gewebe an diese Fehlstellung an(2). Beim Aufstehen merken Sie den akkumulierten Druck.


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Die Lösung: Becken aufrichten durch Rumpfstabilität

Die gute Nachricht: Ein funktionell gekipptes Becken lässt sich korrigieren. Nicht durch Medikamente. Nicht durch passive Behandlung allein. Sondern durch gezielte Aktivierung Ihrer tiefen Rumpfmuskulatur.

"Schambein zum Brustbein ziehen" – das Becken aktiv aufrichten

Die einfachste Korrektur, die Sie sofort umsetzen können:

  1. Stellen Sie sich aufrecht hin
  2. Stellen Sie sich eine Linie vor, die Ihr Schambein mit Ihrem Brustbein verbindet
  3. Ziehen Sie das Schambein sanft nach oben, Richtung Brustbein
  4. Ohne die Knie zu beugen, ohne die Schultern zu verändern

Was passiert: Das Becken richtet sich auf. Die übermäßige Lordose reduziert sich. Der Druck auf L5/S1 lässt nach.

Das ist keine Anspannung. Es ist eine Haltungskorrektur. Es sollte sich natürlich anfühlen – wie eine Rückkehr in die neutrale Position. Üben Sie das mehrmals täglich: im Stehen, beim Gehen, beim Sitzen.

Die Rumpfmuskulatur: Denken Sie an einen Schlauch

Die meisten Menschen denken bei "Bauchmuskeln" an den Sixpack (Rectus Abdominis). Aber der Sixpack ist nur die oberflächliche Schicht – und für Stabilität nahezu irrelevant.

Stellen Sie sich Ihren Rumpf wie einen zylindrischen Schlauch vor. Dieser Schlauch geht einmal komplett um Ihren Körper herum und besteht aus:

  • Transversus Abdominis (querer Bauchmuskel) – die tiefste Schicht, wie ein natürlicher Gürtel
  • Obliquus Internus/Externus (schräge Bauchmuskeln) – die diagonale Verstärkung
  • Multifidi (tiefe Rückenmuskulatur) – stabilisieren Wirbel für Wirbel
  • Beckenboden – der Boden des Schlauchs
  • Zwerchfell – der Deckel des Schlauchs

Wenn dieser Schlauch gleichmäßig Spannung aufbaut, wird das Becken von allen Seiten stabilisiert. Die Landmark-Studie von Hodges und Richardson (1996) zeigte: Der Transversus Abdominis ist bei gesunden Menschen ausnahmslos der erste Muskel, der bei jeder Bewegung aktiviert wird – als Feedforward-Mechanismus, noch bevor die eigentliche Bewegung stattfindet. Bei Rückenschmerz-Patienten ist diese Aktivierung signifikant verzögert(6)(7).

Das bedeutet: Ihr Rumpf-Schlauch funktioniert nicht richtig. Und genau das lässt sich trainieren. Eine Studie aus 2017 bestätigt: Core-Stabilitätstraining verbessert die Transversus-Aktivierung und das Timing mit starken Effektgrößen(8).

Jede Bewegung geht durch den Rumpf

Das ist die zentrale Botschaft: Egal was Sie tun – gehen, heben, tragen, aufstehen – die Bewegung sollte durch einen stabilen Rumpf geführt werden.

Wenn der Rumpf nicht mitarbeitet, übernehmen andere Strukturen die Stabilitätsarbeit. Und raten Sie mal, welche Struktur dann kompensiert? Genau: L5/S1. Das Segment, das ohnehin schon überlastet ist.

Praktischer Tipp: Bei jeder Alltagsbewegung den Schlauch leicht aktivieren. Nicht Bauch einziehen. Nicht Luft anhalten. Sondern den Rumpf "anschalten" – als würden Sie sich auf einen leichten Schubs vorbereiten. Subtil, aber wirksam.


Deep Squat: Die Gegenbewegung zum anterioren Becken

Warum die tiefe Hocke so wichtig ist

Die tiefe Hocke (Deep Squat) ist die natürlichste Gegenposition zur anterioren Beckenkippung. In der tiefen Hocke passiert genau das Gegenteil von dem, was im Sitzen und Stehen passiert:

  • Das Becken kippt automatisch nach hinten (posteriorer Tilt)
  • Der lumbosakrale Übergang öffnet sich
  • Die komprimierte Stelle wird entlastet

Früher hockten Menschen täglich – zum Essen, Arbeiten, Ausruhen. In Kulturen, in denen die tiefe Hocke noch als Ruheposition genutzt wird, zeigt sich eine deutlich größere Hüftbeweglichkeit(9). Wir haben diese natürliche Gegenbewegung aus unserem Alltag verloren.

So bauen Sie die tiefe Hocke auf

Ziel: Eine entspannte, tiefe Hocke für 1-2 Minuten halten können.

Anfänger-Variante:

  1. Halten Sie sich an einem Türrahmen oder Tischbein fest
  2. Gehen Sie so tief wie möglich in die Hocke
  3. Fersen dürfen zunächst erhöht sein (gefaltetes Handtuch unterlegen)
  4. Entspannt halten – nicht pressen. Ein runder Rücken ist hier erlaubt und gewollt.

Steigerung:

  • Täglich 2-3x für 30-60 Sekunden
  • Schrittweise Hilfe reduzieren (weniger festhalten)
  • Fersen-Erhöhung schrittweise abbauen
  • Haltezeit auf 1-2 Minuten steigern

Wichtig: Die tiefe Hocke ergänzt das Becken-Aufrichten. Becken aufrichten = aktive Korrektur im Alltag. Deep Squat = passive Entlastung und Gegenbewegung.

Wenn die tiefe Hocke noch nicht klappt: Fußmobilität verbessern

Ein häufiges Hindernis: Eingeschränkte Dorsalextension im Sprunggelenk. Wenn Ihr Fuß nicht weit genug nach oben beugen kann, kommen Sie nicht tief genug in die Hocke.

Studien bestätigen: Die Sprunggelenk-Dorsalflexion ist ein signifikanter Prädiktor für die Squat-Tiefe(10). Und eingeschränkte Dorsalflexion führt zu kompensatorischen Bewegungen am Becken(11) – ein weiterer Faktor, der die Beckenfehlstellung begünstigt.

Die Kette ist klar: Eingeschränkte Füße → keine tiefe Hocke möglich → Becken bleibt in Anteriorisierung → Schmerz bleibt.

Übung 1: Knie-zur-Wand-Mobilisierung

  1. Stellen Sie einen Fuß ~10 cm vor eine Wand
  2. Schieben Sie das Knie nach vorne zur Wand (Ferse bleibt am Boden!)
  3. Wenn das Knie die Wand berührt: Fuß etwas weiter weg
  4. 15-20x pro Seite, täglich

Übung 2: Wadenrollen

  1. Tennisball oder Faszienball unter die Wade legen
  2. Langsam rollen, bei schmerzhaften Stellen 30 Sekunden halten
  3. 2-3 Minuten pro Seite

Thomas' Geschichte: Von Morgensteifigkeit zu schmerzfrei in 8 Wochen

Thomas, 43, Projektmanager aus Hamburg-Eppendorf:

Seit 8 Monaten: Jeden Morgen Schmerzen mittig über dem Kreuzbein. Nach 45 Minuten im Büro dasselbe. MRT beim Orthopäden: unauffällig. "Unspezifische Rückenschmerzen, machen Sie Physiotherapie."

Die Physiotherapie half – aber nur kurz

Wärme, Massage, etwas Mobilisation. Danach war es für 2-3 Tage besser. Dann kam der Schmerz zurück. Nach 3 Monaten Physio war Thomas frustriert.

Die osteopathische Untersuchung

Die Untersuchung zeigte ein klares Bild:

  • Deutlich anteriorisiertes Becken – Beckenschüssel nach vorne gekippt
  • Hyperlordose LWS – verstärktes Hohlkreuz als Folge
  • Schwache tiefe Bauchmuskulatur – Transversus Abdominis kaum aktivierbar
  • Eingeschränkte Sprunggelenk-Mobilität – Dorsalextension beidseitig limitiert

Die Ursachenkette war eindeutig: Gekipptes Becken → Hohlkreuz → Kompression L5/S1 → Schmerz.

Die Behandlung: 4 Sitzungen + Eigenarbeit

Sitzung 1-2:

  • Beckenkorrektur und Faszienarbeit am Iliopsoas
  • Mobilisation L5/S1
  • Anleitung: Becken aufrichten ("Schambein zum Brustbein") + Transversus-Aktivierung

Sitzung 3-4:

  • Vertiefung, Feinkorrektur
  • Anleitung Deep Squat + Sprunggelenk-Mobilisierung
  • Alltagsintegration der Rumpfstabilität

Thomas' tägliche Routine (5-10 Minuten):

  • 3x täglich Becken aufrichten (bewusste Korrektur)
  • 2x täglich 1 Minute tiefe Hocke
  • Knie-zur-Wand-Mobilisierung (20x pro Seite)

Das Ergebnis

Nach 3 Wochen: Morgensteifigkeit um 70% reduziert.

Nach 6 Wochen: Schmerzfrei am Morgen. Sitzen bis 90 Minuten ohne Beschwerden.

Nach 8 Wochen: Deep Squat ohne Fersen-Erhöhung möglich. Thomas hat die 5-Minuten-Routine in seinen Alltag integriert – wie Zähneputzen.

Was Thomas am meisten überraschte

"Niemand hatte je mein Becken angeschaut. Alle haben nur die schmerzende Stelle behandelt. Aber der Schmerz war nur das Ergebnis – nicht die Ursache."


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Häufige Fragen zu Schmerzen über dem Kreuzbein

Sind Schmerzen über dem Kreuzbein gefährlich?

In den meisten Fällen nicht. Der hier beschriebene mechanische Schmerz durch Beckenfehlstellung ist funktionell und korrigierbar. Aber: Bei Taubheitsgefühlen im Genital-/Analbereich, Blasen-/Darmstörungen, Fieber oder nach einem Unfall sollten Sie umgehend ärztlich abklären lassen.

Warum tut es besonders morgens weh?

Im Schlaf entspannt die Muskulatur. Ohne aktive Kontrolle kippt das Becken stärker nach vorne. Gleichzeitig rehydrieren die Bandscheiben über Nacht und werden steifer(5). Die Kombination erzeugt erhöhten Druck auf den lumbosakralen Übergang – den Sie beim Aufstehen spüren.

Kann ein Hohlkreuz korrigiert werden?

Ja. Eine funktionelle Hyperlordose durch Beckenfehlstellung ist reversibel. Durch gezieltes Training der tiefen Rumpfmuskulatur, Haltungskorrektur im Alltag und ergänzende osteopathische Behandlung. Ein 8-wöchiges Übungsprogramm, das auf anteriore Beckenkippung abzielt, zeigt messbare Verbesserungen der Beckenstellung(12).

Hilft eine härtere Matratze gegen die Schmerzen?

Die Matratze ist selten die primäre Ursache. Eine Lancet-Studie mit 313 Teilnehmern zeigte: Mittelfeste Matratzen schneiden besser ab als harte – aber auch sie lösen das Grundproblem nicht(13). Wenn Ihr Becken im Stehen und Sitzen schon nach vorne gekippt ist, brauchen Sie keine neue Matratze. Sie brauchen eine korrigierte Beckenstellung.

Was ist der Unterschied zwischen ISG-Schmerz und Kreuzbeinschmerz?

ISG-Schmerz sitzt typischerweise seitlich – rechts oder links neben dem Kreuzbein. Stechend, scharf, oft einseitig. Der hier beschriebene Schmerz sitzt mittig über dem Kreuzbein am lumbosakralen Übergang. Dumpf, ziehend, zentral. Die Ursachen und die Behandlung unterscheiden sich.

Wie lange dauert es, bis die Deep Squat funktioniert?

Das hängt von Ihrer Ausgangs-Mobilität ab. Bei täglichem Üben sehen die meisten Patienten nach 4-6 Wochen deutliche Verbesserungen. Eingeschränkte Sprunggelenke brauchen oft etwas länger – hier hilft die tägliche Knie-zur-Wand-Mobilisierung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Osteopathie?

Private Krankenkassen erstatten meist 80-100% mit Heilpraktiker-Zusatz. Gesetzliche Kassen bieten teilweise Zuschüsse. Mehr zu Kosten und Ablauf →


Was Sie heute noch tun können

Drei konkrete Schritte – jetzt, nicht morgen:

1. Becken aufrichten: "Schambein zum Brustbein" – üben Sie das heute 10x im Stehen. Es dauert 2 Sekunden pro Korrektur.

2. Rumpf-Schlauch aktivieren: Bei jeder Alltagsbewegung bewusst den Rumpf anschalten. Beim Aufstehen. Beim Heben. Beim Gehen. Denken Sie an den Schlauch, der einmal drumherum geht.

3. Tiefe Hocke einbauen: 2-3x täglich für 30 Sekunden. Mit Festhalten, Fersen erhöht – egal. Hauptsache, Sie fangen an.

Wenn die Beschwerden seit Wochen bestehen: Lassen Sie die Ursache osteopathisch abklären. Oft genügen wenige Sitzungen, um die Mechanik zu korrigieren und Ihnen die richtigen Werkzeuge mitzugeben.


Ihr nächster Schritt

Schmerzen über dem Kreuzbein, die immer wiederkommen? Es liegt nicht daran, dass Sie "einen schlechten Rücken" haben. Es liegt daran, dass Ihr Becken die Architektur Ihres unteren Rückens verändert – und das lässt sich korrigieren.

→ Jetzt Ersttermin buchen – Beckenstellung analysieren, Ursache behandeln

Oder haben Sie Fragen? → Schreiben Sie uns → Telefon: 040 / 1234567 (Mo-Fr 9-18 Uhr)

Standort: Osteopathie Alsen – Praxis für Osteopathie Rappstraße 7 20146 Hamburg-Rotherbaum

Spezialisierung: Beckenfehlstellungen und ihre Folgen sind einer meiner Schwerpunkte. Ich behandle die Ursache – nicht nur den Schmerz.


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Quellen

  1. Arshad, R., et al. (2024). "Postural asymmetry in low back pain – a systematic review and meta-analysis of observational studies." Disability and Rehabilitation. PubMed
  2. Daneshmandi, H., et al. (2020). "Prolonged sitting and physical inactivity are associated with limited hip extension: A cross-sectional study." Musculoskeletal Science and Practice. ScienceDirect
  3. Physiopedia Contributors. "Low Back Pain Related to Hyperlordosis." Physiopedia. Physiopedia
  4. Sheha, E.D., et al. (2021). "Understanding the Pathophysiology of L5-S1 Loss of Lordosis and Retrolisthesis: An EOS Study." World Neurosurgery. PubMed
  5. Emanuel, K.S., et al. (2015). "Effect of Hydration on Healthy Intervertebral Disk Mechanical Stiffness." Journal of Biomechanical Engineering. PubMed
  6. Hodges, P.W., Richardson, C.A. (1996). "Inefficient muscular stabilization of the lumbar spine associated with low back pain: A motor control evaluation of transversus abdominis." Spine, 21(22), 2640-2650. PubMed
  7. Hodges, P.W., Richardson, C.A. (1997). "Feedforward contraction of transversus abdominis is not influenced by the direction of arm movement." Experimental Brain Research, 114(2), 362-370. PubMed
  8. Gong, W., et al. (2017). "Transversus Abdominis Activation and Timing Improves Following Core Stability Training: A Randomized Trial." International Journal of Sports Physical Therapy, 12(7), 1048-1056. PMC
  9. Xiao, S., et al. (2020). "A Comparative Study on Loadings of the Lower Extremity during Deep Squat in Asian and Caucasian Individuals." BioMed Research International. Wiley
  10. Kim, S.H., et al. (2020). "The relationship between the deep squat movement and the hip, knee and ankle range of motion and muscle strength." Journal of Physical Therapy Science, 32(9), 622-627. PMC
  11. Amiri, P., et al. (2023). "Effects of peak ankle dorsiflexion angle on lower extremity biomechanics and pelvic motion during walking and jogging." Frontiers in Neurology. Frontiers
  12. Jacobsen, J.S., et al. (2021). "Improved functional biomechanics during squat following an exercise program targeting excessive anterior pelvic tilt." Gait and Posture, 90, 25-31. ScienceDirect
  13. Kovacs, F.M., et al. (2003). "Effect of firmness of mattress on chronic non-specific low-back pain: randomised, double-blind, controlled, multicentre trial." The Lancet, 362(9396), 1599-1604. PubMed

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