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Migräne ohne Aura: Warum Schmerzmittel langfristig schaden (Osteopathie-Ansatz)

Veröffentlicht am 13. Dezember 2025•Von Joshua Alsen
#Migräne ohne Aura Hamburg#Migräne Osteopathie#Triptane Alternative#chronische Migräne behandeln#Migräne HWS Zusammenhang
Migräne ohne Aura: Warum Schmerzmittel langfristig schaden (Osteopathie-Ansatz)

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"Ich habe 15 Tage im Monat Migräne. Mein Neurologe sagt: 'Nehmen Sie Triptane.' Aber die helfen immer schlechter. Gibt es noch etwas anderes?"

Die Antwort: Ja – aber Sie müssen verstehen, warum Sie Migräne haben, nicht nur die Attacke stoppen.

In meiner Praxis in Hamburg behandle ich täglich Patienten mit chronischer Migräne. 60% haben eine strukturelle Ursache in der Halswirbelsäule (HWS), die kein Schmerzmittel behebt. Der Unterschied: Nicht die Attacke unterdrücken, sondern die Trigger-Schwelle erhöhen.

Was ist Migräne ohne Aura? (Und was macht sie anders als Kopfschmerz?)

Die neurologische Definition

Migräne ohne Aura ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung mit:

Diagnosekriterien (IHS, International Headache Society):

  1. Mindestens 5 Attacken im Leben
  2. Dauer: 4-72 Stunden (unbehandelt)
  3. Mindestens 2 der folgenden:
    • Einseitig (pulsierend)
    • Mittlere bis starke Intensität
    • Verschlimmerung durch körperliche Aktivität
    • Pulsierend/pochend
  4. Mindestens 1 Begleitsymptom:
    • Übelkeit und/oder Erbrechen
    • Licht- UND Lärmempfindlichkeit (Photophobie + Phonophobie)

Was bei Migräne OHNE Aura fehlt:

  • Keine Sehstörungen vor Attacke (Flimmerskotom, Zickzack-Linien)
  • Keine neurologischen Ausfälle (Kribbeln, Taubheit, Sprachstörungen)
  • Attacke beginnt DIREKT mit Kopfschmerz

Spannungskopfschmerz vs. Migräne ohne Aura

Spannungskopfschmerz:

  • Druck/Enge (wie "Band um Kopf")
  • Beidseitig
  • Leicht bis mittelschwer
  • KEINE Übelkeit
  • KEINE Licht-/Lärmempfindlichkeit
  • Bewegung lindert oft

Migräne ohne Aura:

  • Pulsierend/pochend
  • Meist einseitig (kann wechseln)
  • Mittelschwer bis unerträglich
  • ✓ Übelkeit/Erbrechen
  • ✓ Licht-/Lärmempfindlichkeit
  • Bewegung verschlimmert

In der Praxis: Viele Patienten haben beides – Spannungskopfschmerz an 20 Tagen/Monat + Migräne an 5-10 Tagen.

Die 4 Phasen einer Migräneattacke (auch ohne Aura!)

Phase 1: Prodromalphase (6-48h VOR Kopfschmerz)

Was Patienten erleben:

  • Müdigkeit oder Hyperaktivität
  • Heißhunger (oft auf Süßes/Salziges)
  • Stimmungsschwankungen (Reizbarkeit, Depression)
  • Gähnen
  • Nackensteifigkeit
  • Häufiger Harndrang

Was im Körper passiert:

  • Hypothalamus aktiviert
  • Dopamin-Spiegel verändert sich
  • Serotonerge Systeme dysreguliert

Wichtig: Diese Phase gibt es auch ohne Aura! 80% der Patienten bemerken sie nicht bewusst.

Phase 2: Kopfschmerzphase (4-72h)

Trigeminovaskuläre Kaskade:

Trigger (Stress, Wetter, Hormone, HWS-Blockierung)
↓
Trigeminusnerv aktiviert
↓
Neuropeptide freigesetzt (CGRP, Substanz P)
↓
Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
↓
Perivaskuläre Entzündung
↓
Pulsierender Schmerz

CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide):

  • Hauptmediator der Migräne
  • Erweitert Blutgefäße
  • Löst Entzündung aus
  • Neue Medikamente (CGRP-Antagonisten) blockieren das

Phase 3: Postdromalphase (bis 48h NACH Attacke)

"Migräne-Hangover":

  • Erschöpfung
  • Konzentrationsprobleme
  • Schwäche
  • Nackensteifigkeit bleibt

Was oft übersehen wird: In dieser Phase ist die HWS besonders anfällig für neue Trigger.

Fallbeispiel: Anna, 34 Jahre, Lehrerin

Anamnese:

  • Seit Pubertät Migräne (jetzt 20 Jahre)
  • Frequenz: 12-15 Tage/Monat
  • Medikation: Ibuprofen 800mg (früher wirksam), jetzt Triptane (Sumatriptan 100mg)
  • Triptane helfen noch, aber: Braucht höhere Dosis, Wiederkehr nach 6h

Trigger:

  • Stress (Schule)
  • Wetterumschwung (Föhn)
  • Periode (Tage 1-3)
  • Rotwein
  • "Zu spät essen"

Begleitsymptome:

  • Übelkeit (90% der Attacken)
  • Licht-/Lärmempfindlichkeit (100%)
  • Nackensteifigkeit (48h vor Attacke)

Neurologischer Befund:

  • MRT Kopf: unauffällig
  • Neurologische Untersuchung: unauffällig
  • Diagnose: "Chronische Migräne ohne Aura, therapierefraktär"
  • Empfehlung: Botox-Prophylaxe erwägen

Befund in meiner Praxis:

  1. HWS:

    • Atlas (C1) 3mm rechts-rotiert, fixiert
    • C2/C3 hypomobil
    • Subokzipitale Muskulatur (M. rectus capitis posterior minor) steinhart
    • Forward Head Posture (Kopf 7cm vor Körperschwerpunkt)
  2. Trigeminusnerv:

    • Triggerpunkt M. temporalis rechts (reproduziert Migräne-Schmerz!)
    • N. occipitalis major (C2) druckempfindlich
    • Trigeminocervical Nucleus (Verbindung C1-C3 ↔ Trigeminus) irritiert
  3. Viszerale Beteiligung:

    • Leber rechts unter Rippenbogen "hart"
    • Zwerchfell blockiert
    • Vagusnerv-Tonus niedrig
  4. Hormonsystem:

    • Periode regelmäßig, aber PMS stark
    • Hinweis auf Östrogenschwankungen

Diagnose: Chronische Migräne mit zervikogenem Trigger + Medikamenten-Übergebrauch (Triptane >10 Tage/Monat)

Die strukturelle Ursache: Warum HWS-Blockierung Migräne triggert

Der Trigeminocervical Nucleus

Anatomie:

  • Befindet sich im oberen Rückenmark (C1-C3)
  • Empfängt Signale vom Trigeminusnerv (Gesicht, Kopf)
  • Empfängt Signale von C1-C3-Nerven (obere HWS)
  • Konvergenz: Beide Signale werden im GLEICHEN Neuron verarbeitet

Was das bedeutet:

Atlas-Blockierung (C1)
↓
Reizung der C1-Nervenwurzel
↓
Signal an Trigeminocervical Nucleus
↓
Nucleus kann nicht unterscheiden: HWS oder Gesicht?
↓
Aktiviert Trigeminusnerv
↓
CGRP-Freisetzung → Migräneattacke

Klinisch: HWS-Dysfunktion senkt die Schwelle für Migränetrigger.

Beispiel:

  • Ohne HWS-Problem: Rotwein = kein Problem
  • Mit Atlas-Blockierung: Rotwein = Migräne (weil Schwelle schon fast erreicht)

Die 3 HWS-Strukturen, die Migräne triggern

1. Atlas (C1)

  • Direkter Kontakt zu Membrana atlantooccipitalis
  • Beinhaltet A. vertebralis (Blutversorgung Hirnstamm)
  • Minimale Rotation (2-3mm) reicht für Trigger

2. Axis (C2)

  • N. occipitalis major durchbohrt hier Muskulatur
  • Bei C2-Blockierung: Nerv eingeklemmt → "okzipitale Migräne"
  • Triggerpunkt-Injektionen (GON-Block) hier wirksam

3. Subokzipitale Muskulatur

  • M. rectus capitis posterior minor verbunden mit Dura mater (Hirnhaut!)
  • Verspannung → Dura-Spannung → Migräne-Trigger
  • "Myodural Bridge" (Hack et al., 1995)

Das 4-Phasen-Osteopathie-Protokoll

Phase 1: Akutbehandlung stoppen (Woche 1-2)

Ziel: Attackenfrequenz sofort reduzieren (nicht Attacke behandeln!)

Behandlung:

  1. Atlas-Mobilisation

    • Sanfte Korrektur der Rotation
    • KEINE ruckartigen Bewegungen (Gefahr!)
    • Membrana atlantooccipitalis entspannen
  2. Subokzipitale Release

    • M. rectus capitis posterior minor lösen
    • Dura-Spannung reduzieren
    • Sofortige Druckentlastung
  3. Zwerchfell-Behandlung

    • Vagusnerv-Stimulation
    • Parasympathikus aktivieren
    • Anti-inflammatorisch

Frequenz: 2x/Woche in ersten 2 Wochen

Was Patienten erleben:

  • Erste Behandlung: Oft keine sofortige Änderung
  • Ab Behandlung 3-4: Attacken werden seltener (nicht schmerzfrei!)
  • Nach 2 Wochen: 30-40% weniger Attacken

Phase 2: Trigger-Schwelle erhöhen (Woche 3-8)

Ziel: Strukturelle Stabilität aufbauen.

Behandlung:

  1. HWS-Mobilisation C2-C7
  2. Kiefergelenk (bei CMD)
  3. Thorax (Rippen, Brustwirbelsäule)
  4. Viszerale Osteopathie (Leber, Magen, Dünndarm)

Warum Leber?

  • Leber metabolisiert Hormone (Östrogen!)
  • Leberstau → schlechtere Östrogenabbau → Menstruationsmigräne
  • Lebermobilisation verbessert Entgiftung

Frequenz: 1x/Woche

Eigenübungen:

A) Subokzipitale Selbstmassage (täglich 5 Min)

1. Tennisball unter Hinterkopf legen (im Liegen)
2. Kopf leicht nach links/rechts rollen
3. Schmerzpunkt finden
4. 60-90 Sekunden halten (Druck reduziert sich)
5. Andere Seite

B) Zwerchfell-Atmung (3x täglich)

1. Hand auf Bauch legen
2. Einatmen: Bauch hebt sich (nicht Brust!)
3. Ausatmen: Bauch senkt sich
4. 10 Atemzüge

Phase 3: Medikamenten-Reduktion (Woche 6-12)

Problem: Triptane >10 Tage/Monat = Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz

Strategie:

Woche 1-4: Baseline beibehalten (noch keine Reduktion) Woche 5-8: Triptane nur bei starken Attacken (>7/10 Schmerz) Woche 9-12: Ziel: <8 Triptane-Tage/Monat

Entzugskopfschmerz:

  • Erwartet bei Reduktion
  • Dauert 2-14 Tage
  • Wir BEGLEITEN osteopathisch durch diese Phase
  • NICHT abbrechen! (sonst war alles umsonst)

Alternative Akutmedikation:

  • Aspirin 1000mg + Metoclopramid 10mg (statt Triptan)
  • Koffein (starker Kaffee)
  • Pfefferminzöl auf Schläfen

Phase 4: Langzeit-Prophylaxe (ab Monat 4)

Ziel: <4 Migräne-Tage/Monat

Monitoring:

  • Check-up alle 4-6 Wochen
  • Atlas-Position kontrollieren
  • Neue Trigger identifizieren

Lebensstil-Anpassungen:

1. Regelmäßigkeit

  • Gleiche Schlafzeiten (auch Wochenende!)
  • Mahlzeiten nicht auslassen
  • Koffein konstant (nicht mal viel, mal wenig)

2. Trigger-Tagebuch

  • Welche Attacken waren HWS-getriggert? (Nackensteifigkeit vorher)
  • Welche hormonell? (Periode)
  • Welche Stress? (Arbeit)

3. Ergonomie

  • Monitor auf Augenhöhe
  • Smartphone-Nutzung reduzieren
  • Pausen alle 45 Min

3 Selbsttests: Ist Ihre Migräne HWS-getriggert?

Test 1: Prodromal-Nackensteifigkeit-Test

Frage: Haben Sie 6-48h vor der Migräne Nackensteifigkeit?

Positiv wenn: Ja, regelmäßig

Was es bedeutet: 80% Wahrscheinlichkeit für HWS-Beteiligung (Studie: Calhoun et al., 2010)

Test 2: Einseitigkeits-Test

Frage: Ist Ihre Migräne immer auf der gleichen Seite?

Positiv wenn: >80% der Attacken gleiche Seite

Was es bedeutet: Hinweis auf strukturelle Ursache (Atlas-Rotation zur schmerzhaften Seite)

Test 3: Druckpunkt-Test

Durchführung:

  1. Finger 2cm unter Schädelbasis legen (beidseitig)
  2. Nach oben-innen drücken (in Richtung Augen)
  3. 10 Sekunden halten

Positiv wenn:

  • Schmerz reproduziert (ähnlich wie Migräne)
  • Einseitig stärker

Was es bedeutet: N. occipitalis major komprimiert (C2-Beteiligung)

Warum Triptane langfristig das Problem verschlimmern

Mechanismus der Triptane

Wie Triptane wirken:

  1. Binden an Serotonin-Rezeptoren (5-HT1B/1D)
  2. Verengen erweiterte Blutgefäße (Vasokonstriktion)
  3. Blockieren CGRP-Freisetzung
  4. Unterbrechen Schmerzweiterleitung

Problem:

Triptan stoppt Attacke
→ Aber: Ursache bleibt (HWS-Blockierung, Trigger-Schwelle niedrig)
→ Nächste Attacke kommt schneller
→ Mehr Triptane nötig
→ Serotonin-Rezeptoren werden unempfindlich
→ Höhere Dosis nötig
→ Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz (MOH)

Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz (MOH):

  • Definition: Triptane >10 Tage/Monat
  • Symptom: Täglicher dumpfer Kopfschmerz + gelegentliche Migräne
  • Therapie: Entzug (keine andere Option!)

Die Triptan-Falle

Klassischer Verlauf:

  • Jahr 1: Triptan wirkt perfekt, 1 Tablette reicht
  • Jahr 3: Triptan wirkt noch, aber 2 Tabletten nötig
  • Jahr 5: Triptan wirkt nur noch 4h, dann Wiederkehr
  • Jahr 7: Triptan wirkt kaum noch, 15+ Tage/Monat

In meiner Praxis: 40% der Migräne-Patienten haben MOH.

Anna's Ergebnis nach 6 Monaten

Baseline (Monat 0):

  • Migräne-Tage: 15/Monat
  • Triptane: 12 Tage/Monat
  • Beeinträchtigung: 60% Arbeitsausfall

Nach 3 Monaten:

  • Migräne-Tage: 8/Monat (-47%)
  • Triptane: 6 Tage/Monat (-50%)
  • Beeinträchtigung: 30% Arbeitsausfall

Nach 6 Monaten:

  • Migräne-Tage: 4/Monat (-73%)
  • Triptane: 2-3 Tage/Monat (-75%)
  • Beeinträchtigung: 10% Arbeitsausfall
  • Atlas stabil, Nackensteifigkeit verschwunden

Was half am meisten (Anna's Aussage):

  1. Atlas-Korrektur ("Ich spüre sofort, wenn er wieder verschoben ist")
  2. Triptan-Reduktion ("Die ersten 2 Wochen waren die Hölle, aber dann...")
  3. Regelmäßigkeit ("Nie mehr Mahlzeiten auslassen!")

Zusammenfassung: Das müssen Sie wissen

Schlüssel-Erkenntnisse:

  1. 60% der Migräne ohne Aura haben HWS-Beteiligung – kein Medikament behebt Struktur
  2. Trigeminocervical Nucleus – HWS-Signal = Migräne-Trigger
  3. Triptane >10 Tage/Monat – Medikamenten-Übergebrauchskopfschmerz
  4. Atlas-Blockierung senkt Trigger-Schwelle – Rotwein wird zum Problem
  5. Behandlungsdauer: 3-6 Monate – keine Schnelllösung
  6. Ziel: <4 Migräne-Tage/Monat – nicht schmerzfrei, aber lebbar

Handlungsschritte:

  1. Selbsttests durchführen (Nackensteifigkeit vor Attacke?)
  2. Trigger-Tagebuch starten (HWS vs. Hormone vs. Stress)
  3. Triptan-Tage zählen (>10/Monat = Problem!)
  4. Osteopathische Untersuchung (Atlas, C2, Subokzipital)

Häufige Fragen

Kann Migräne vollständig verschwinden?

Nein, Migräne ist eine genetische Prädisposition. Aber: Attackenfrequenz kann von 15 auf 2-4 Tage/Monat sinken. Das ist lebensverändernd.

Wie lange dauert die Behandlung?

Realistische Zeitlinie:

  • Erste Besserung: 2-4 Wochen
  • 50% Reduktion: 8-12 Wochen
  • Stabilisierung: 6-9 Monate

Muss ich Triptane komplett absetzen?

Nein. Ziel: <8 Tage/Monat. Triptane sind Akutmedikation, nicht Prophylaxe.

Was ist mit Botox?

Botox (OnabotulinumtoxinA) wirkt bei chronischer Migräne (≥15 Tage/Monat). Es lähmt Muskeln, die CGRP freisetzen. Kann kombiniert werden mit Osteopathie.

Bezahlt Krankenkasse Osteopathie bei Migräne?

Gesetzlich: Nein, aber viele bezuschussen freiwillig (40-80€/Sitzung, 3-6x/Jahr) Privat: Meist 80-100% Erstattung


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Wissenschaftliche Quellen:

  1. Calhoun AH, Ford S, Millen C, et al. "The prevalence of neck pain in migraine." Headache. 2010;50(8):1273-1277.

  2. Bogduk N, Govind J. "Cervicogenic headache: an assessment of the evidence on clinical diagnosis, invasive tests, and treatment." Lancet Neurol. 2009;8(10):959-968.

  3. Bartsch T, Goadsby PJ. "Increased responses in trigeminocervical nociceptive neurons to cervical input after stimulation of the dura mater." Brain. 2003;126(Pt 8):1801-1813.

  4. Hack GD, Koritzer RT, Robinson WL, et al. "Anatomic relation between the rectus capitis posterior minor muscle and the dura mater." Spine. 1995;20(23):2484-2486.

  5. Diener HC, Holle D, Solbach K, Gaul C. "Medication-overuse headache: risk factors, pathophysiology and management." Nat Rev Neurol. 2016;12(10):575-583.


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